Eine Gruppe junger Urbanist_innen der TU-Berlin des Studiengangs Historische Urbanistik begibt sich auf die Spurensuche nach dem weltweit vernetzten Thüringen und recherchiert vor Ort in Erfurt. Untersuchungsobjekte werden „mächtige Mauern“ wie Kirchen, Klöster, Schlösser und Burgen sein, aber auch neuzeitliche Großsiedlungen werden unter die Lupe genommen unter dem Aspekt der Aufwertung und Abwanderung. Daneben werden die Urbanist_innen auch regionale Produkte wie Rostbrätl aus Thüringen und die Touristification Erfurts untersuchen. Schlüsselthese ist, dass alle Themen in einem überegionalen, wenn nicht sogar internationalen Beziehungsnetz zu verorten sind. Ziel der Forscher_innen wird es sein das Marketing, Institutionalisierungen, technische Infrastrukturen, (mediale) Wahrnehmungen und Wirtschaftsverbindungen, zu erkunden und aufzuschlüssen.
Die Forschungsreise steht unter der Leitung von Dr. Celina Kress und Dr. Thomas Bürk.
Eine weitere Gruppe forscht zu Themen in Weimar mit Dr. Stefan Höhne: Der Weimar-Komplex .
